Den Herbst erleben bei der Schulsport-Stafette

In den ersten Wochen des neuen Schuljahres folgten die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ebert-Schule zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen einer bereits „alten“ Tradition der Schule, nämlich der Schulsport-Stafette. Entstanden in der Coronazeit hat sich diese Idee auch in den Folgejahren großer Beliebtheit an der Schule erfreut. An einem Tag, den sich die Klassenstufen auswählen dürfen, tauschen die Schulkinder ihren Schulranzen mit Büchern und Heften gegen einen Rucksack mit Verpflegung aus und wandern los. Das Ziel wählt sich der Jahrgang selber aus, es liegt jedoch stets in der näheren Umgebung der Schule. Im Fokus steht die gemeinsame Bewegung, das Erleben der Natur und die Stärkung der Klassengemeinschaft. Die ersten, dritten und vierten Klassen zog es dieses Jahr in den Wald zum Wildschweingehege. Dort wurde der Herbst hautnah erlebt, mit seiner Blätterfärbung, auf dem Boden liegenden Früchten der Laub- und Nadelbäume, Pilzen usw.. Da die Viertklässler im Sachunterricht den Lebensraum Wald gerade erarbeiten, war das Lernen vor Ort eine tolle Abwechslung. Beim Klettern über die Baumstämme und das immer beliebte Bauen der Tipis aus Ästen und Zweigen kam die Bewegung nicht zu kurz. Gemeinsame Spiele rundeten den Vormittag ab. Die zweiten Klassen liefen diesmal in eine andere Richtung, nämlich zum Dünenklassenzimmer. Der Bollerwagen wurde mit Schaufeln, Eimern und zahlreichen Becherlupen gepackt und los ging’s. Die besondere Dünenlandschaft in Oftersheim mit ihrer eigenen Pflanzenwelt war so manchen Kindern noch unbekannt. Vor Ort wurde die Entstehung der Sanddünen besprochen sowie die besondere Anpassung der Tier- und Pflanzenwelt an die herrschenden Bedingungen. Anschließend schwärmten die Kinder aus und suchten nach Tieren, die sie in den Becherlupen genau beobachteten und dann wieder vorsichtig frei ließen. Die Zweitklässler genossen die gemeinsame Zeit beim Suchen, Sammeln und schweißtreibenden Buddeln – viel zu schnell ging sie rum.