Ausflug ins Haus der Sinne

Wir sind am 30.06.2026 mit dem Bus ins Haus der Sinne nach Wiesbaden gefahren. Die Busfahrt war lang und lustig, wir hatten einen sehr netten Busfahrer und haben Musik gehört.

Als wir angekommen sind, haben wir uns erst einmal auf Baumstämme gesetzt und gepicknickt. Danach sind wir ins Schloss Freudenberg gegangen und haben uns umgeschaut. Dort konnten wir Experimente mit unseren Sinnen machen. Es gab eine optische Täuschung mit einer Drehscheibe, man konnte malen, wir haben mit einem Stift an einem Pendel Kreisbilder gemacht. Nachdem wir alleine Experimente ausprobiert hatten, sind wir zu einer Führung abgeholt worden.

Zuerst sind wir in den Außenbereich gegangen. Dort sollten wir still laufen, um die Geräusche in der Umgebung wahrzunehmen. Danach erzählten wir uns, welche Geräusche wir gehört haben. Wir haben Flugzeuge, Bienen, Grillen und Hummeln gehört. Dann sind wir wieder rein gegangen.

Bei der Führung durften wir in Räume, die man normalerweise nicht alleine betreten darf. Unter anderem gab es einen Dunkelgang, in dem man nichts gesehen hat. Dort mussten wir über Hindernisse am Boden klettern. Das war aufregend. In einem anderen Raum waren große Gongs aufgestellt, die man mit dem Schlegel laut anschlagen durfte. Einen Raum weiter war auf dem Boden Sand. Im Sand lag eine viereckige Platte auf einem Gestell. Auf die Platte konnten wir Sand legen und mit einem Bogen über den Rand der Platte streichen. Dabei entstand ein Muster im Sand. Damit haben wir die Vibration sichtbar gemacht. Am Ende der Führung waren wir in einem Raum, in dem dünne Metallstäbe von der Decke herunterhingen. Die Frau, die uns bei der Führung begleitet hat, hat mit einem Hammer an die dünnen Metallstäbe geschlagen. Das hat sich angehört wie Kirchenglocken. Dann hat sie noch mit ihrer Hand an den Stäben gruselige Geräusche erzeugt, das hat sich angehört wie Gespenster. Nach der Führung durften wir noch einmal alleine Experimente ausprobieren.

Bevor wir wieder Heim gefahren sind, haben wir im Park noch einen Barfußpfad ausprobiert. Manche Stellen waren sehr pieksig, andere Stellen waren sehr angenehm, wie Wolle.

Die Heimfahrt war wieder sehr lustig, denn wir haben das Lied „Gute Laune“ gehört und der ganze Bus hat das Lied mitgesungen. Wieder in Oftersheim angekommen, haben wir uns verabschiedet und sind nach Hause gefahren. Wir waren sehr erschöpft von dem langen Tag, aber es war ein sehr schöner Tag.

Lotta Geiß und Paul-Emil Moessinger Klasse 2b