An einem goldenen Herbsttag begann das neue Sachunterrichtsthema „Der Wald“ nicht im Klassenzimmer, sondern in der Natur. Die Kinder der 2. Klassen liefen zusammen mit ihren Lehrerinnen und Peter Rösch in den Wald beim Dünenklassenzimmer. Nach einem ausgiebigen Picknick wurde erst einmal fleißig mit Stöcken und Blättern gebaut oder gespielt. Anschließend sollten Blätter und Früchte gesammelt und bestimmt werden. Viele Kinder erkannten die Buche, die Eiche, den Ahorn und die Kiefer wieder. Denn bereits im 1. Schuljahr waren die Bäume schon einmal Thema im Sachunterricht gewesen. Einige Kinder suchten sogar Pilze oder Beeren. Leider waren diese nicht essbar.
Danach ging es noch etwas tiefer in den Wald hinein. Peter verteilte Gläschen an die Kinder und sie schwirrten aus, um im Wald weitere Schätze zu finden. Groß war die Freude, wenn man Käfer, Würmer, Schnecken oder sogar einen Halswirbelknochen eines größeren Tieres fand. Jeder Fund wurde in der großen Runde besprochen und die Tiere wurden anschließend auch wieder freigelassen.
Manche Kinder waren sogar mutig und probierten Sauerampfer oder Bucheckern. Dabei stellten sie fest, dass der Sauerampfer ja tatsächlich sauer schmeckt.
Viel zu schnell verging die Zeit und wir mussten in die Schule zurückkehren, weil der Schultag schon zu Ende war.

